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Gartenmagazin 2015

Konventionelle Züchtung Den Vorgang der konventionellen Züchtung möchten wir Ihnen anhand eines Beispiels erklären: Zur Züchtung einer neuen, groß­ früchtigen Kürbissorte, benötigt man eine Anbaufläche mit mehreren Kürbispflanzen, die natürlich unterschiedlich große Früchte tragen. Nur die Pflanzen mit den größten Kürbissen werden selektiert und zur weiteren Vermeh­ rung verwandt. Durch mehrfache Wiederho­ lung dieses Vorgangs, entsteht irgendwann eine Generation von einheitlich, großfrüchtigen Kür­ bispflanzen. Bei konventioneller Züchtung wer­ den Pflanzen verschiedener Sorten miteinander gekreuzt; ein spontanes, natürliches Verfahren. Konventionelle Züchtung durch Selektion bzw. Kreuzung vereinheitlicht die Eigenschaften gezielt von Menschenhand. Pflanzen werden auch miteinander gekreuzt, um Verbesserun­ gen ihrer Eigenschaften zu erhalten. Dazu zäh­ len u.a. Toleranz gegen Kälte, Hitze und Salzge­ halt des Bodens, Resistenz gegen Krankheit und Schädlinge sowie Fruchtgröße, Farbe und Geschmack. Unser Saatgut geht ausschließlich aus konventioneller Züchtung hervor und ist nicht gentechnisch verändert. Standardsaatgut Das deutsche und europäische Sorten - und Saat­ gutrecht legt Qualitätsstandards für das Stan­ dardsaatgut fest. Es handelt sich hierbei um einen gesetzlich definierten Begriff, dem u.a. Qualitäts­ standards, wie Keimfähigkeit und Reinheit zuge­ ordnet sind. Diese Standards müssen zwingend eingehalten werden, sonst darf das Saatgut nicht in den Handel gebracht werden. Zertifiziertes Saatgut Der gesetzlich definierte Begriff garan­ tiert die behördliche Prüfung auf gesunde, sortenreine Feldbestände, die sogenannte „Feldanerkennung“. Bei diesen Sämereien handelt es sich mehr­ heitlich um landwirtschaftliche Arten. „All American Selections“ „All American Selec­ tions“ ist ein unabhän­ giger, amerikanischer Züchterverband, der neue Pflanzenzüchtun­ gen (Sorten) bewertet bzw. beurteilt. Für eine AAS-Auszeichnung muss eine Sorte mindestens zwei deutlich verbesserte Qualitäten aufweisen. Darunter zählen u.a. die Frühzeitigkeit der Blüte oder Ern­ te, Länge der Blüte oder Ernte, neuartige Farben oder Aromen, neue Blütenformen sowie Krankheits- oder Schädlings-toleranz und der Gesamtertrag. „Fleuroselect“ „Fleuroselect“ ist ursprünglich eine europäische, heu­ te aber eine internationale Organisation der Zierpflanzenzüchter, zu deren Haupttätigkeiten die Testung und der Schutz neuer Sorten gehört. Neue Sorten werden nach der Prüfung durch die Mitglieder als „Fleuroselect-Neuheit“ oder „Goldmedaillen-Sieger“ ausgezeichnet. Weltweit erkennen professionelle Züchter und Hobby­ gärtner „Fleuroselect“ als Zertifikat für außerge­ wöhnliche Züchtungsauszeichnungen an. „F1-Hybride“ Unsere F1-Hybriden werden ohne Anwendung von Gen­ technik gezüchtet! Bei der Zucht einer F1-Hybride wer­ den die Eigenschaften zweier Sorten einer Spezies vereint. Eine Sorte wird als Mutterpflanze festgelegt, die andere spendet als Vatersorte die Pollen. Die Narbe der Mutter­ pflanze wird mit dem Pollen der Vaterpflanze gezielt bestäubt. Die aus dieser Kreuzung hervor­ gehenden Nachkommen nennt man F1-Hybri­ den, die sich z.B. durch höheren Ertrag, verbes­ serte Resistenz und Toleranz gegenüber Schädlin­ gen und Krankheiten sowie einheitlicher und gleichmäßiger Fruchtreife auszeichnen. Wenn von F1-Hybrid Pflanzen Saatgut abgenommen und erneut ausgesät wird, kommt es in der folgenden Generation (F2) zur Aufspaltung in die ursprüngli­ chen Elterneigenschaften. 05 Was ist was? Großsamige Keimlinge in Sand Keimlinge im Faltenfilter Hybride Keimlinge aus feinsämigem Saatgut

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