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Gartenmagazin 2015

32 ründüngung mit ZwischenfrüchtenG Herbst Der Zwischenfruchtanbau erzielt mehrere Effekte: - Die Zwischenfrüchte, wie „Lupine“ und „Klee“ haben die Eigenschaft den Stickstoff aus der Luft aufzunehmen und in den eigenen Zellen zu binden. Dieser Stickstoff ist ein wichtiger Pflanzennähr- stoff für die Ertragsbildung. Durch das spätere Untergraben der Zwischen- früchte steht ausreichend, mit Stickstoff angereicherter Humus zur Verfügung. Besonders die Tiefwurzler „Lupinen“ sorgen für die Lockerung des Bodens und wirken gleichzeitig humusbildend. - Die Bodenlockerung und der höhere Humusanteil sorgen dafür, dass der Boden mehr Wasser speichern kann und besser durchlüftet wird. - Schnellwachsende Bodendecker ver- hindern durch ihre große Blattmasse das Austrocknen des Bodens und fördern gleichzeitig die Fruchtbarkeit durch den hohen Anteil organischer Substanzen. Ganz nebenbei hat das Unkraut so keine Chance zu wachsen. - Während der Anbaupause kann sich der Boden regenerieren, da die Bodenorga- nismen angeregt und gefördert werden. - Mit „Gelbsenf“ und „Studentenblu- men“ können Sie besonders gut den Befall von Nematoden bekämpfen. Diese Faden- würmer beeinträchtigen stark den Pflanzen- stoffwechsel in den Wurzelsystemen. Die Eigenschaften der einzelnen Zwischenfrüchte im Überblick: Mit „Bodenspezi“ bieten wir Ihnen einen echten All- rounder, der all die- se Effekte für eine optimale Gründün- gung in einer Mi­ schung verbindet. „Perser-Klee“ und „Luzerne“ sind sehr gute Stick­stoffbilder und verbessern durch Wurzelrückstände den Stick- stoff- und Humus- gehalt im Boden. „Lupine“ verbessert die Bodenstruktur und reichert den Boden mit Humus an, denn die Wurzeln können bis zu 2 m in die Tiefe gehen. „Serradella“ ist eine robuste Zwischen- frucht, speziell für nährstoffarme Standorte, wie saure und lehmige Böden. Sie eignet sich besonders als Vorkultur für Gemüse, da durch die Einarbeitung der Pflanze in den Boden der Stickstoff noch besser verfügbar ist. „Phacelia“ ist durch ihr dichtes Wurzelsystem eine sehr gute Gründüngungspflanze. Sie macht keine Probleme bei der Fruchtfolgewahl, da sie einer Pflanzenfamilie angehört, die nicht mit den hiesigen Gemüsearten verwandt ist. Durch das Untergraben wirkt sie besonders Pflanzenkrankhei- ten entgegen. Außerdem bietet „Phacelia“, ebenso wie „Klee“ besonders schöne Blüten, die nicht nur für den Menschen attrak- tiv sind, sondern auch für Insek- ten. Ein Zwischenanbau zur Gründüngung kann also sowohl nützlich als auch schön sein. Nach der Ernte im Sommer stellt sich immer wieder die Frage, was machen wir mit der entstandenen freien Fläche? Sie sollte nicht verunkrauten und für die nächste Aussaat genügend Nährstoffe zur Verfügung haben. Genau das erreichen wir mit der Gründüngung und die Aussaat von Zwischenfrüchten hilft uns dabei.   206006  •  Serradella  |  205606  •  Lupine   |  205406  •  Rotklee  |  205806  •  Phacelia  |  205506  •  Weißklee   206106 • Bodenspezi 205706 • Luzerne

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