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Gartenmagazin 2015

ssbare Blüten Die Renaissance einer alten Tradition E 30 Bunte Blüten verschönern nicht nur unsere Gärten, sie können auch dem Trend folgen die zarten Schönheiten zu einem Salat, Marmelade oder vielen anderen Variationen zu verarbei- ten. Blütenblätter mit ihren reichhaltigen Geschmacksvariationen sind für Gourmets das I-Tüpfelchen auf vielen Gerichten. Aber sie sind nicht nur lecker und natürlich auch deko- rativ, sie enthalten auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Dieser neu entdeckte Trend ist aber eigentlich gar keine Erfindung der Neuzeit. Schon seit der Antike wurden Blüten unter anderem als Gewürz verwen- det und waren ein ganz selbstver- ständlicher Teil der Volksküche. Einge- setzt wurde dabei, was gerade von der Natur aus zur Verfügung stand. Nachdem im 17. Jahrhundert allerdings viele Pflanzen aus anderen Ländern und Kontinenten eingeführt wurden, galten die heimischen Blüten eher als „Arme-Leute-Essen“. Denn wer etwas sein wollte, der verwendete nun keine Ringelblume mehr, sondern den sehr teuren Safran zum Fär- ben von Gerichten. Heut zu Tage werden viele Blüten intuitiv, aber ohne große Beach- tung verwendet. So sind z.B. Gewürznelken die ge­trockneten Blütenknospen eines Baumes und Kapern die Knospen eines Strauches. Aber auch die bewusste Verwendung von essbaren Blüten boomt seit eini- ger Zeit wieder. Diesem Trend kön- nen Sie sich beden- kenlos anschließen, wenn Sie nur ein paar wich- tige Dinge dabei berücksichtigen: - Es sind nicht alle Blüten essbar, manche sogar giftig! Verwenden Sie also nur die, bei denen Sie 100%ig sicher sind, dass diese essbar sind. - Achten Sie darauf, nur ungespritzte Pflan- zen zu verwenden. Die sicherste Methode dazu ist die „Ernte“ aus dem eigenen Garten, denn nur hier kön- nen Sie wirklich sicher sein, dass keine Pflan- zenschutzmittel verwendet wurden. - Blüten müssen nach der „Ernte“ schnell verarbeitet werden. Wenn die Blüten komplett verwendet wer- den sollen, schauen Sie vorsichtig nach, ob sich dort keine kleinen Tiere versteckt haben. Eventuell säubern Sie diese mit einem kleinen Pinsel. Ansonsten können die Blüten kurz abgewaschen und mit Küchenpapier abgetupft werden. Der Stempel und die Staubblätter sollten entfernt werden. - Ernten Sie am besten morgens, wenn der Tau getrocknet ist, die Sonne aber noch nicht darauf scheint. Dann sind die Aroma- stoffe am intensivsten. In unserem Sortiment haben wir sehr viele verschiedene Sorten Kapuzinerkresse: Von der gelben „Peach Melba“ über die rote „Cherry Rose“, die dunkel lila-rote „Black Velvet“ bis hin zu der bunten „Whirlybird Mischung“ und der rankenden Sorte „Varie- gated Queen“ ist für Auge und Gaumen für jeden etwas dabei. Die Tagetes bzw. Studentenblume ist unter den Arten der essbaren Blüten zudem besonders unkompliziert im Anbau. Hier hält unser Sortiment für sie die orange-rote Sorte „Bonanza Bolero“ und die weiße Sorte „Schneeball“ bereit. Neu im Sortiment ist die „Orangentagetes“, die sich als sehr blühfreu- dig erweist und ihrem Namen mit Orangen- duft- und Geschmack gerecht wird. Die Blü- ten werden nur 1 - 2 cm groß und können wunderbar für Salate verwendet werden. Durch den kompakten, buschigen Wuchs kann diese Pflanze auch gut in Kübeln oder Töpfen angebaut werden. Die Stiefmütterchen werden Ihrem Namen nicht gerecht, denn gerade die Sorten „Autumn Blaze“ oder „Frizzle Sizzle“, erwei- sen sich als sehr liebliche und leicht zu pfle- gende Blume. Die ca. 20 cm hohe Pflanze ist zweijährig und kann in Kästen überwintert werden. Von Frühjahr bis Herbst sät sie sich selbst aus und verzaubert mit ihren vielen facettenreichen, bunten Blüten nicht nur optisch die verschiedensten Salate. Auch Ringelblumen sind sowohl im Garten als auch auf dem Teller stets eine Augenwei- de. Die „Kablouna Mischung“ hat große, auf- fällige Kronblätter in Gold, Orange, Zitro- nengelb und Apricot. Die lieblichen Hornveilchen, u.a. auch die Sorte „Sorbet Orange Duett“, sind Blumen, die im zweiten Jahr sogar schon ab März blü- hen. So können Sie schon früh für Farbe im Garten oder auf dem Balkon, aber auch in der Küche sorgen. Diese und noch viele andere Arten, wie z.B. Borretsch, Cosmea, Löwenmäulchen und Vergissmeinnicht haben wir für Sie auch in unserem praktischen Streukarton „Essbare Blüten“ zusammengestellt. Der Inhalt besteht zu 100% aus Saatgut und ist nicht mit Füllstof- fen angereichert. 100g reichen für ca. 100 m². Die Wuchshöhe dieser Mischung liegt je nach Blume zwischen 80 cm und 100 cm. Sommer 2971654 • Essbare Blüten 290993 • Orangentagetes Allem voran stellt sich nun aber die wichtigste Frage: Welche Blüten sind denn jetzt überhaupt essbar?

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