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Gartenmagazin 2015

Weil Hasen und Kaninchen eine schlaue Ernährungsstrategie haben, gehören Karot­ ten zu ihrem festen Grundnahrungsbestand! Machen Sie es „Meister Lampe“ nach und verzichten Sie weder in Ihrem Garten noch bei Ihrer Ernährung auf dieses wertvolle Wurzelgemüse. Wer sich Möhren in den Garten holt, hat den ersten Schritt für eine gesunde Er­nährung bereits getan. Zum Einen wissen Sie mit 100 %iger Sicher­ heit ob Ihre Möh­ ren mit Pflanzen­ schutzmittel und Dünger behandelt wurden und zum Anderen enthalten Karotten den mit Ab­stand höchsten An­teil an Beta-Ca­ rotin, einem natürli­ chen Farbstoff (auch als Provitamin A be­ kannt). Auf Grund des hohen Carotin­ anteils und der damit verbundenen anti­oxidativen Wirkung als sogenannte Radikal­ fänger, empfiehlt es sich reichlich Möhren zu sich zu nehmen. (Radikale spielen bei einer Vielzahl biologi­ scher Prozesse eine wichtige Rolle, können aber auch Zellschäden hervorrufen, die unter anderem zur Entstehung von Krebserkrankun­ gen beitragen können.) Neben den typisch orangenen Möhren bieten wir Ihnen auch die Möhrenmischung „Harlekin“ mit einem Farb­ spektrum von orange, gelb, weiß und lila an. Jede dieser Möhren enthält unterschiedliche Carotinoide, die alle verschiedene, gesundheit­ lich positive Wirkungen haben. Besonders her­ vorzuheben ist die, in der Mischung enthalte­ ne, Möhre „Purple Haze“. Sie hat eine lila Außenhaut mit dem Farbstoff Antocyan und einer orangenen Innenfarbe mit dem typischen Beta-Carotin. Beide natürlichen Farbstoffe gehören zur Gruppe der sauerstofffreien Carotinoide. Auch wenn sie beim Kochen die lila Farbe abgeben, bleibt der hitzebeständige Farbstoff erhalten und ist nachweislich bioak­ tiv. In erster Linie ist die zellschützende Wir­ kung als Antioxidanz zu nennen, da freie Radi­ kale das Altern von Zellen verursachen. Neben der „Purple Haze“ enthält die „Har­ lekin Mischung“ auch die gelbe Sorte „Yel­ lowstone“, die insbesondere „Xanthophyll“ aufweist. Xanthophyll (sauerstoffhaltig) ist neben den Carotinen (nicht sauerstoffhaltig) die zweite wichtige Gruppe der Carotinoide (= natürliche Farbstoffe). Xanthophylle sind hitzeempfindlich, und werden beim Kochen zu 60 - 100 % zerstört, daher sollten diese Möhren besser als Roh­ kost verzehrt werden. Die Möhre „White Satin“, aus der „Harlekin Mischung“, enthält wenige Farbstoffe, ist dafür aber eine besonders süßlich schmeckende Sorte. Im Anbau sind Möh­ ren auch für unge­ übte Gärtner keine Herausforderung. Der Ausgangspunkt ist lediglich gute Er­de. Sie bevorzu­ gen lockere, durch­ lässige, tiefgründige und nährstoffreiche Böden. Ganz beson­ ders beliebt sind tiefgründige, sandi­ ge Lehmböden. Wenn Sie über genug eigene Erde verfügen, die aber vielleicht nicht ganz ideal ist, haben Sie die Möglichkeit Ihre Böden ganz einfach selber aufzubessern. Sollte Ihr Boden zu steinig sein, sieben Sie die Steine einfach heraus. Haben Sie lehmige Böden, mischen Sie Sand unter und lockern ihn damit auf. Ist Ihr Boden zu sandig, bes­ sern Sie ihn mit Humus auf (aber auf keinen Fall mit frischem Stalldung!). Wer es sich nun aber wirklich einfach machen möchte, kauft gute, humose, lockere Muttererde und nutzt den Alternativvorschlag des Dammanbaus. Diese Methode gleicht der Anbauart von Kartoffeln und Spargel. Häufen Sie dazu die gekaufte Erde zu ca. 30 - 50 cm hohen Däm­ men an. Drücken Sie den „Kamm“ und die Seiten des Damms an, ziehen eine ca. 1 cm 14 öhren - Die gesunden KriegerM Frühling 292601 • Möhre • Nantaise 2 290614 • Möhre • Flyaway 292945 • Möhren-Radies-KombinationTipp: Ob frisch oder gekocht, Möhren sollten immer mit etwas Öl, Butter (Fetten) versetzt werden, um die gesundheitliche Wirksamkeit/ Bioverfügbarkeit für den Körper zu gewährleisten. So kann der Körper die bioaktiven Farbstoffe effektiver verwerten!

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