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Gartenmagazin 2015

10 ussaattechnikenA w Die Wiege der Gartenpracht Im Frühling, wenn die Tage endlich wieder länger werden und uns die Natur wieder vor die Tür lockt, sind die warmen Sonnenstrahlen Grund genug, Mutter Natur unter die Arme zu greifen und unsere Umgebung wieder lebendi- ger zu gestalten. Eine Hand voll Samen reicht oft schon aus, um einen neuen Blu- mengarten, einen Terrassen- garten voller Gemüse oder ein neues Kräuterbeet anzu- legen. Mit wenig Mühe bewirken die kleinen Samen schon große Wunder, die Sie quer durch das Jahr begleiten. Das A und O für ein erfolgrei- ches Gartenjahr, ist eine vor- ausschauende Planung und die rechtzeitige Aussaat. Anders als erwartet, beginnt das „Gartenjahr“ schon in den ersten Monaten. Im Januar und Februar werden bereits Pflanzenarten ausgesät, die sich sehr langsam entwickeln und besonders wärmebedürftig sind: Ab Januar: Paprika, Peperoni, Edelwicken und Schwarzäugige Susanne Ab Februar: u.a. Glockenreben, Kletterndes Löwenmäulchen, Petuni- en, Schönranke, Sternwinde, Mexika- nische Minze (Duftnessel), Mittags- gold, Salvien, Aubergine, Blumenkohl, Gurken, Kohlrabi, Sellerie, Tomaten und Melonen. Fangen Sie jetzt schon mit all‘ den Kräutern an, die das ganze Jahr zur Anzucht auf der Fensterbank zu empfehlen sind. Dazu gehören unter anderem: Schnittlauch, Peter- silie, Oregano, Basilikum, Melisse und Kerbel. Grundsätzlich kommen für die Fensterbrett-Anzucht aber nahezu alle Kräutersorten in Frage. In dieser Saison haben wir für Sie außerdem die Ananasbeere, eine nahe Verwandte der Andenbeere, neu im Sortiment. Im Gegensatz zur Andenbeere reift sie aber wesentlich frü- her und das Naschen der gelben Früchte, ist je nach Aussaatzeitpunkt (Februar - April) bereits ab Juni möglich. Ihr Geschmack erinnert, wie der Name schon sagt, stark an Ananas und ist im Wuchs eher gedrungen und kompakt. Somit ist der Anbau in Töpfen und Kübeln möglich und empfehlenswert. Auch wenn Samen grundsätzlich erst einmal in jedem Aussaatgefäß keimen, kann die Wahl des richtigen Gefäßes die nachfolgenden Arbeits- schritte immens erleichtern. Pflanzen die nach der Aussaat pikiert, also in Töpfe verein- zelt werden müssen, sät man am besten gleich einzeln in Gefäße, die im Boden zerfallen. So müssen die Jungpflanzen nicht wieder ange- fasst werden und das bereits gebildete Wur- zelwerk bleibt intakt. Die Aussaaten im War- men, die sogenannte Vorkultur in den Mona- ten von Januar bis Mai, hat den Vorteil, dass wir durch die Steuerung von Temperatur und Wasserzufuhr optimale Keimbedingungen schaffen können. So haben zu kalte Nächte, Schadinsekten und Krankheiten wenige Chan- cen unsere Aussaat noch im Anfangsstadium zu vernichten und die Keimlinge können sich in Ruhe zu kräftigen Pflänzchen entwickeln. Eine frühe Aussaat, ab März, lohnt sich gerade bei den Arten deren Jungpflanzen zeitig im Früh- beetkasten oder ab April sogar schon ganz ins Freiland gesetzt werden können. Hierzu gehö- ren unter anderem Kohlarten- und Kopfsalate. Die Auswahl des richtigen Aussaat- substrates ist für den gärtnerischen Erfolg ebenso wichtig, wie die Wahl der Aussaatgefäße. Sollten Sie für die Aussaat zu gekaufter Erde greifen, achten Sie bitte auf den Hinweis „Aus- saaterde“. Diese Erde ist ungedüngt, mager, luftdurchlässig, feinkrümelig und keimfrei. Wer Aussaaterde aus eigenem, reifem Kompost herstellen möchte, sollte sie zunächst sieben, um die notwendige feinkrümelige Struktur zu erreichen. Dann sollte der feinkrümelige Kom- post mit 15% Sand abgemagert werden. Es können zusätzlich sogenannte Perlite (Styro- porkügelchen) und Vermiculite (Minerale) als Drainage zum besseren Wasserabzug und zur Sauerstoffanreicherung eingemischt werden. Das Aussaatsubstrat sollte dann unbedingt schon feucht in die Gefäße gefüllt werden. Frühling 290273 • Tomatenpaprika • Zsuzsanna

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