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Gartenland Katalog

9 Nutzpflanzen mit sehr langer Kulturzeit, sehr hohem Nährstoffbedarf oder sehr tiefen Wurzeln sind eher eingeschränkt für das Urban Gardening geeignet, es sei denn, man schafft ihnen mit einem geräumigen Hochbeet oder sehr großen anderen Gefäßen die passenden Bedingungen. Tomaten, Paprika oder Auberginen sind Kandidaten, die am besten in sehr großen Gefäßen gedeihen. Allerdings gibt es hiervon spezielle Sorten, die für die Kultur auf Balkonen, Terrassen oder ande- ren urbanen Einrichtungen gut geeignet sind, weil sie kleiner und kompakter wachsen. Anfänger sollten mit verschiedenen Schnitt- und Pflücksalatsorten ihre ersten Erfahrungen sammeln, weil Salat schnell wächst, wenige Ansprüche an Nährstoffe stellt und mit wenig Platz zurechtkommt. Pflanzen die schmücken und schmecken ist eine Devise, die jedes Gärtner- herz höher schlagen lässt. Es gibt überraschend viele sehr dekorative Salat- und Gemüsearten. Mangold zum Beispiel ist eigentlich viel zu schade zum essen. Aber keine Angst: Das dem Spinat ähnliche Gemüse lässt sich stängelweise ernten und wächst von der Mitte heraus immer wieder nach. Die bunten Stiele können dann wie Spargel zubereitet werden und die Blätter kocht man wie Spinat. Die Kapuzinerkresse ist in ihren vielen Sorten eine herrliche Zierpflan- ze, die einjährig kultiviert wird. Aber wer weiß schon, dass die Blüten und Blät- ter essbar sind? Sie schmecken scharf würzig und sind im Sommer perfekte Durstlöscher. Ein Blatt zerkauen, schon läuft einem das Wasser im Mund zusammen und der Durst ist weg. Wer sich Intimsphäre auf seinem Balkon wünscht, kann aus der Not eine Tugend machen. Stangenbohnen, vor allem die zierenden Feuerbohnen, lassen sich leicht in größeren Kübeln halten und an einem Spalier zu einem dichten Sichtschutz heranziehen. Es gibt aber auch viele rankende Zierpflanzen, die im Sommer den gewünschten Sichtschutz schaffen. Für Familien mit Kindern ist es sicherlich ein Vergnügen, Radieschen im (geräumigen!) Balkonkasten anzubau- en. Die Kulturzeit ist kurz und wenn man dann auch noch die bunten Sorten aussät, können es die kleinen (und großen) Kinder kaum noch erwarten, die knackigen Früchte zu genießen. Aber neben Nutzpflanzen sollte man die Blu- men nicht vergessen. Es wäre vermessen zu glauben, dass man mit einem Bal- kon zum Selbstversorger werden könnte. Der Spaß muss im Vordergrund ste- hen, dazu gehören die fröhlichen Farben des Sommers. Anfängern seien Saat- bänder empfohlen, egal ob Nutz- oder Zierpflanzen, denn hier sind die Abstände bereits vorgegeben. Im Sortiment gibt es bunte Mischungen von hägenden und stehenden Balkonblumen oder für das Sichtschutz-Spalier Rank- pflanzen. Wer lieber klassische Geranien oder Petunien bevorzugt, auch das ist kein Problem, denn das reichhaltige Sortiment von Quedlinburger bietet für jeden Geschmack das Richtige. Das geeignete Saatgut 20321 Ampeltomate Tumpling Tom Red 20032 • Mangold Bright Lights Anekdote: Als junger Familienvater bewohnte ich einmal eine Dachterrassenwohnung mit vielen Pflanzen. Weil viele Abfälle zusammenkamen, schaffte ich mir einen Schnellkomposter an, in den auch Gemüseabfälle aus der Küche wanderten, inklusive Kartoffelschalen. Dabei war auch eine angefaulte Kartoffel, die austrieb, durch die Gitter des Komposters wuchs und zu meinem Erstaunen im Spätsommer leckere Kartoffeln lieferte. Wenn auch ungeplant und nur für eine Mahlzeit, es hat funktioniert. Dieses Experiment ist unbedingt zur Nachahmung zu empfehlen, denn neben leckeren Kartoffeln bekommt man als kostenlose Dreingabe auch noch wertvollen Kompost.

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