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Gartenland Katalog

Erntedank Die letzten Kürbisse werden geerntet und sind kühl und trocken über mehrere Monate haltbar. Rote Beete, Wurzelpetersilie und Möhren können jetzt eingemietet werden. Als Miete können größere Behält- nisse dienen, die in kühlen Kellern oder Garagen gelagert werden. Sand ist ein ebenso gutes Füllmaterial wie auch Torf oder Blumener- de. Achten Sie beim Befüllen genau auf Fäulnis oder Wurmfraß. Nur gesunde Gemüse dürfen eingemietet werden. Entfernen Sie Blätter und kürzen Sie die Wurzeln. Das Gemüse wird dann dicht an dicht, nebeneinander gelegt und schichtweise mit Sand oder Erde bedeckt. Das Gemüse hält sich knackig und frisch und die Art und Weise der Lagerung ist umweltschonend, da keine Energie gebraucht wird. Eine andere Methode der Lagerung ist das Konservieren. Mit wenig Mühe können Chutneys und Marmeladen, Relish oder traditionell sauer eingelegtes Gemüse hergestellt werden. Der Geldbeutel wird geschont und man lebt das ganze Frühjahr von den leckeren Früch- ten der eigenen Ernte. Kräuter, wie Minze und Zimt- oder Zitronen- basilikum, können getrocknet und in kalten Wintertagen in Teemi- schungen verwendet werden. Um auch im Winter leckere mediterra- ne Gerichte zaubern zu können, sollte man Würzkräuter, wie zum Beispiel Oregano, Rosmarin und Thymian, ebenfalls zum trocknen aufhängen. Dill, Petersilie und Schnittsellerie können eingefroren wer- den und sorgen in der kalten Jahreszeit für eine würzige Mischung von leckeren Suppen und Salaten. Herbstpediküre für Ihre Beete Die Beete mit dem absterbenden Sommergemüse werden geräumt und die Bodenstruktur und Nährstoffversorgung besten- falls durch Gründüngung aufgebessert. Aber auch Erntereste und Falllaub können als wertvolle organische Substanzen auf den Beeten verbleiben und auf schweren Böden im Laufe des Oktobers eingearbeitet werden. Auf keinen Fall sollte man zu viel Laub von Eichen, Kastanie oder Walnuss eingraben, da sich die Blätter von diesen Bäumen nur schwer zersetzen. Bei leichteren Böden, z. B. Sandböden, erfolgt eine schnellere Umsetzung von organischen Materialien. Wir empfehlen mit der Einarbeitung der Erntereste und organischer Stoffe wie Gründung, Stallmist und Kompost bis weit in den Herbst zu warten. Wenn der Boden nicht tiefgefroren ist, ist das auch nach Weihnachten noch möglich. Ab August, im Spätsommer, bis zum Oktober, Herbstanfang, kön- nen auch die Schnellentwickler, wie z. B. Pflück- und Schnittsalat, Spinat, Radies, Kresse uns Asiasalate ausgesät werden. Sie benöti- gen nur wenige Wochen von Aussaat bis Ernte und werden vor dem ersten Frost geerntet. Es gibt auch Kulturen, die etwas länger in Ihrer Entwicklung brauchen, sich aber nicht an den kühlen Tem- peraturen des Herbstes stören. Säen Sie unteranderem Chinakohl, Pak Choi, Zichorien- und Endiviensalat und Radicchio. Mit entspre- chendem Schutz schaffen sie es auch über den kalten Winter. Zweijährige und mehrjährige Kräuter wie Sauerampfer, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Petersilie, Wilde Rauke, Bärlauch und Waldmeister werden ebenfalls ab dem Spätsommer, im August bis in den Okt- ober ausgesät, um im Frühjahr geerntet werden zu können. Bärlauch und Waldmeister benötigen sogar den Kälteschock um den Keimpro- zess zu initiieren. Auch alle zweijährigen und mehrjährigen Blumen können im Spätsommer und Herbst ausgesät werden. Im darauf folgenden Frühjahr erwartet Sie dann eine herrliche Blütenpracht. An erster Stelle sind Stiefmütterchen, Hornveilchen, Tausendschön (Bellis) und Vergissmeinnicht zu nennen. Die „altbekannten“ Früh- lingsbote können mit Gänsekresse, Kuhschelle, Lenzrosen, Aurikel- primel und Blaukissen ergänzt werden. Ganz nebenbei bieten sie auch Insekten, neben Narzissen und Tulpen, die ersten Nektarblüten. 37 Tipp: Blätter und andere Pflanzenreste, die Befall mit Krankheiten aufweisen, sollten besser nicht eingegraben oder kompostiert werden. Die Erreger von Pflanzenkrankheiten sind nach Zerset- zung der Pflanzenreste möglicherweise überlebens­fähig. Einige Krankheits­ erreger sterben beim Verrottungspro- zess ab andere nicht. Pflanzenkrank­ heiten zu bestimmen, bedarf fundier- ter Sachkenntnisse. Herbst  –  Erntedank

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