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Gartenland Katalog

2920316 • Buschtomate Elba 20404 • Tomate Serrat 20251 • Freilandsalatgurke Burpless Tasty Green Pflege- & Schnittempfehlungen bei GEWÄCHSHAUSGURKEN: Die große „Kunst“ der Gurkenpflege besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und Fruchtaus­ bildung herzustellen. Insbesondere bei den Gewächshaus­ gurken sollte deshalb ein regelmäßiger Schnitt durchgeführt und die Pflanzen an Schnüren (Spanndraht) hochgeleitet werden. Erster Schnitt: Zunächst entfernen sie alle Seitentriebe in den Blattachseln und lassen nur den Haupttrieb stehen. Auch wenn es ein wenig weh tut, weil man sich auf die ersten Früchte am meisten freut, werden diese bis zum 6. Blatt sofort nach der Blüte entfernt, da die Pflanze noch zu klein ist, um Früchte ordentlich zu ernähren. Bei Belassen der ersten Früchte, würde die Gurke im Wachstum stehen bleiben und sich erschöpfen. Nachfolgende Früchte würden abfallen. Zweiter Schnitt: Ab dem 6. Blatt bleibt jeweils eine Frucht pro Blattachsel stehen; bei kurz­ früchtigen Salatgurken gilt das schon ab dem 3. Blatt. Der Haupttrieb wird 1 Blatt über dem Spanndraht gestutzt (entspitzt). Jetzt lässt man am oberen Drittel der Pflanze die Seitentriebe wachsen. Sie übernehmen die Rolle des Hauptriebes und blühen reichlich mit hohem Fruchtansatz. Die Seiten­ triebe werden über den Spanndraht gehängt und abgeleitet. Nach 6 bis 8 Blättern werden auch die Seitentriebe, im gleichen Verfahren wie beim Haupttrieb, gestutzt. Generelle Pflegetätigkeiten: Bei zu dichten Beständen sollten zur besseren Belichtung einige Blätter entfernt werden. Freilandgurken werden üblicherweise nicht geschnitten und stattdessen meist auf dem Boden flachliegend angebaut. Es spricht dennoch nichts dagegen, auch hier beispielsweise am Maschendraht anzubauen und zu schneiden. Die Pflanzenbestände können so besser abtrocknen und werden weniger von Pilzkrankheiten befallen. 20323 • Cherrytomate Tombolino 20426 • Wildtomate gelb MELONEN, Genuss an heißen Sommertagen Wenn man es geschafft hat Gurken erfolgreich anzubauen, sollten Sie als nächsten Schritt einmal den Anbau von Melonen wagen. Melonen sind noch weniger Kälte verträglich als Gurken, daher lassen sich bessere Erträge im Gewächshaus erzielen, obwohl es aber auch im Freiland funktioniert. Die Zuckermelonen brauchen ähnliche Bedingungen wie Gurken. Wassermelonen sind dagegen etwas anspruchsvoller. Melonen brauchen zur Anzucht Boden­ temperaturen von 23°C bis 25°C für ein zügiges Wachstum. Zweckmäßigerweise gießt man mit lauwarmem Wasser. Den Haupttrieb lässt man bis zum 6. Blatt wachsen und kappt ihn dann. Die Seitentriebe werden gestutzt, wenn sie etwa 50 cm lang sind. Erst an den 3. Trieben belässt man die Blüten und Früchte. Melonen haben männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze. Im Gewächshaus sollte man mit einer Bestäubung durch Insekten oder per Hand nachhelfen. Dazu den Pollen mit einem Pinsel vorsichtig auf die Narbe der weiblichen Blüte übertragen. Von der Befruchtung bis zur Ernte vergehen nochmals ca. 40 Tage. Die Früchte der Zuckermelo­ nen bleiben relativ klein, deshalb können die Pflanzen an Drähten hochgeleitet werden. Damit die Früchte nicht abreißen, oder die ganze Pflanze herunterziehen muss aber auf einen guten Halt der Pflanze geachtet werden. Wassermelonen werden zu schwer und müssen auf dem Boden bleiben. Hier legt man bspw. ein Stück Styropor unter die Früchte, damit diese nicht faulen. Die Reife der Zuckermelonen erkennt man ganz gut am Duft. Sie reifen sogar noch etwas nach. Wassermelonen jedoch müssen reif geerntet werden. Deren Reife erkennt man durch einen Klopftest. Klingen Sie hohl sind sie reif, so die Faustregel. 20293 • Zuckermelone Fiesta

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