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Gartenland Katalog

28 Sommer Pflege  &  Ernte Tomatenanzucht aus Samen Aufgrund der Beliebtheit der Tomate bieten wir Ihnen eine recht breite Auswahl an Tomatensamen, bzw. Sorten. Von kleinfruchtigen Mini-Tomaten (ca. 6g) über Cherrytomaten (ca. 15-25 g / 80-100g) bis großfruchtige Fleischtomaten (115-300 g). Von kleinwüchsigen für Balkon und Terrasse (ca. 30 cm) bis großwüchsige Stabtomaten für Freiland und Gewächshaus. Die Tomatenanzucht mit den Samen aus unserem Sortiment ist eine gute Möglichkeit neue Sorten zu entdecken. Aussaat: Tomatensamen werden gewöhnlich 6 - 8 Wochen (Anfang März - April) vor den letzten Frösten im Mai, auf der Fensterbank vorkultiviert. Für die Kultur im warmen Gewächshaus kann man schon ab Februar aussäen. Die Aussaat erfolgt in Saatschalen oder Einzeltöpfen. Bei einer Temperatur von 20 bis 23°C keimen sie innerhalb einer Woche und können nach ca. drei Wochen in Einzeltöpfe vorsichtig umgepflanzt werden. Achtung: Steinfens- terbänke sind sehr kalt. Besser eine dünne Styroporplatte, Holzbrett oder Handtuch zur Kälteisolierung unter die Saatschalen legen. Hier kann Kälte und Feuchtigkeit zu Fäulnis führen und statt zu keimen, schimmeln die Tomatensamen dann. Wählen Sie also sowohl auf der Fensterbank, als auch im Freien ein Plätzchen, an dem ein konstant geschütztes Klima herrscht. Tomatenpflanzen im Freiland: Wenn die Tomatenjungpflanzen ca. 10 cm groß sind, oder wenigsten die ersten echten Blattpaare besitzen, können Sie nach den Eisheiligen, also in der zweiten Maihälfte ins Freiland gepflanzt werden. Oft finden Sie den Hinweis, dass die Tomatenjungpflanzen abgehärtet werden sollen. Das bedeutet, das langsame Gewöhnen an Freilandbedingungen. Die kleinen Tomatenpflanzen werden über 1 - 2 Tage zunächst einmal geschützt und nur tagsüber in den Schatten gestellt. So können sich diese an UV-Strahlung und Freilandtemperaturen gewöhnen, bevor Sie an Ihrem endgültigen, bevorzugt vollsonnigen Standort gesetzt werden. Im Idealfall sollte für Tomaten ein vor Regen schützendes Dach gebaut werden. Es sollte jedes Jahr ein neuer Standort für die Tomatenpflanzen gewählt werden, da es sich hierbei um Starkzehrer handelt. Alle 5 Jahre können die bereits genutzten Standorte dann wieder mit Tomaten bepflanzt werden. Die Pflanzabstände der Tomatenjungpflanzen sollten ca. 50 x 50 cm betragen. Für Balkontomaten gilt: eine Pflanze pro Kübel oder Topf. Pflege: Fangen die Pflanzen an zu blühen, benötigen sie regelmäßig, einmal die Woche, Dünger. Tomatenpflanzen sind hungrig! Ein eingegrabener Tontopf neben den Tomatenpflanzen hilft beim Wässern, da die Wasserzufuhr direkt an den Wurzeln erfolgt. Stabtomaten benötigen rechtzeitig, ab einer Wuchshöhe von 10 cm, einen Pflanzstab. Busch- und Balkontomaten benö- tigen keine Pflanzstäbe. Sollte die Pflanze allerdings zu viele Früchte tragen, empfiehlt es sich die Pflanzen dennoch zu stützen. Wenn man vom „Ausgeizen“ der Pflanze spricht, meint man das Ausbrechen der Nebentriebe. Es soll verhindern, dass die Tomatenpflanze zu viel Blattmasse hervorbringt und so weniger Kraft in die Ausbildung der Früchte setzt. So genannte „Geizer“ (Nebentriebe) bilden sich jeweils in den Blattachsen der Tomaten- pflanze. Buschtomaten und Balkontomaten brauchen aufgrund ihrer Wuchsform nicht ausgegeizt werden. Die häufigsten Fragen und Probleme im Bereich der Tomatenanzucht gibt es zu Krankheiten. Allen voran die „Kraut- oder Braunfäule“. Keine Tomatensorte ist immun dagegen, doch unterscheiden sich die Sorten darin, wie lang Sie dem Befallsdruck stand halten. Auch Sie als Hobbygärtner können einiges tun um die Kraut- und Braunfäule abzuwehren. Sie erkennen die Braun- und Krautfäule in der Regel zuerst an den Früchten, diese weisen braune Flecken auf, die verhärtet sind. Auf den älteren Blättern erscheinen gräulich-grüne Flecken, die sich letztlich braun verfärben. Der Befall breitet sich schnell aus, handeln Sie schnell und vorbeugend. Es handelt sich hierbei um eine Pilzerkrankung, die vor allem bei feucht warmen Wetter mit starker Taubildung auftritt. Die Pflanzen sollten immer gut abtrocknen können. Komplett windgeschützte Standorte sollten Toma- ten daher nicht bekommen, und auch im Gewächshaus sollte regelmä- ßig gelüftet werden. Lassen Sie Ihre Tomaten möglichst nicht nass wer- den und gießen die Pflanzen nur direkt an den Wurzeln. Schaffen Sie ausreichend große Pflanzabstände von mindestens 50 x 50 cm. Entfernen Sie bodennahe und kranke Blätter schon im Verdachtsfall. Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Auberginen sollten nicht nah bei einander gepflanzt werden. Sie gehören alle zur gleichen Pflanzenfami- lie Solanaceae und können daher gegenseitig Krankheiten und Schäd- linge übertragen. Im Gewächshaus ist ein jährlicher Bodenaustausch oder der Anbau in größeren Töpfen oder direkt im Erdsack ratsam. • Die Ursache für aufgeplatzte Früchte ist in eine unregelmäßige Was- serversorgung, beispielweise ein Regenguss nach großer Trockenheit. Tomaten möchten nur „an den Füssen“ nass werden. • Die Ursache für große, verkrustete Flecken auf den Tomatenfrüchten ist häufig Nährststoff- / Kalziummangel. • Wenn die Tomaten aufgrund von Lichtmangel irgendwie lang und instabil sind (Vergeilung), dann können sie beim Auspflanzen etwas tiefer in die Erde gesetzt werden. Die Tomatenpflanze ist in der Lage, auch am eigentlichen Stiel/Stängel Wurzeln zu bilden. • Wenn die Tomatenpflanzen nach dem Auspflanzen gelb werden oder helle Stellen auf den Blättern aufweisen, sind sie meist zu früh in das Freiland gesetzt worden bzw. nicht ausreichend abgehärtet. Es handelt sich hierbei um einen Kälteschaden oder Nährstoffmangel. Ihre Pflanze benötigt jetzt dringend Tomatendünger! Wenn Sie zunächst diese kleinen Anforderungen beachten, werden Sie wahrscheinlich mit reichlich „Treue“ belohnt! Gemüse 20364 • Stabtomaten Harzglut TOMATEN, alles andere als treulos Die Tomate, im 17. Jahrhundert noch als Zierpflanze gezüchtet und als Liebes-, Paradies- oder Goldapfel bezeich- net, zog im 19. Jahrhundert in die deutsche Küche ein und erhielt erst da ihren heutigen Namen. Heute ist „das Allround-Talent“ aus den Küchen der Welt nicht mehr wegzudenken. Daher erfreut sich auch so mancher Hobbygärtner mit der Aussaat und Aufzucht dieser köstlichen Frucht.

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